Akademie der Bildenden Künste Schillerplatz     >>

Akademie der bildenden Künste Schillerplatz
Akademie der bildenden Künste Schillerplatz
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Die Akademie der bildenden Künste Schillerplatz wurde 1877 gebaut, entworfen von Theophil von Hansen (Parlament, Alte Börse). Sie beherbergt eine Gemäldegalerie von der frühen italienischen Tafelmalerei des 14. und 15. Jh. bis zu akademischen Malern aus dem 18. und 19. Jh. Darunter befinden sich Werke von Hieronymus Bosch, Lucas Cranach, Rembrandt, Rubens, Tizian, Murillo und Guardi. Das Kupferstichkabinett bildet eine der wertvollsten Grafiksammlungen.
Die Akademie der bildenden Künste Schillerplatz wird von Studierenden einfach „ Akademie Schillerplatz“ oder „Die Bildende“ im Gegensatz zur „Angewandten“ genannt.

Benannt ist der Schillerplatz nach dem Denkmal für Friedrich Schiller. Es wurde 1876 von Franz Pönninger und Josef Rölich errichtet.
Johann Christoph Friedrich von Schiller lebte 1759-1805. Er war deutscher Dichter, Dramatiker, Lyriker, Philosoph sowie Historiker und ist neben Goethe, Wieland und Herder der wichtigste Vertreter der Weimarer Klassik.
Im Schillerpark befinden sich auch Büsten oder Denkmäler für die Schriftsteller Nikolaus Lenau, Anastasius Grün, Franz Werfel (begraben am Zentralfriedhof, Ehrengräber).

Sightseeing Wien Der Schillerplatz liegt zwischen Secession und Ringtsraße, davor das Hotel Meridien. Gegenüber vor dem Burggarten steht das Goethe Denkmal. Ein Zeugnis der Verehrung durch Anhänger, Goethe weilte zeit seines Leben kein einziges Mal in Wien. Vom Schillerplatz kann man einen Abstecher auf eine Melange ins Café Museum machen. Es ist im Originalstil wiedererrichtet, nach den Entwürfen von Adolf Loos. Gemütlichkeit will nicht so recht aufkommen, zu gewollt wirkt heute eine solche Rekonstruktion. Aber vielleicht muss der Zahn der Zeit daran arbeiten. Ende der 1920er Jahre war die ursprüngliche Looseinrichtung rausgeworfen worden, der Südtiroler Architekt Zotti kam zum Zug und schuf jene Einrichtung, die bei den Wienern das Wesen des Café Museum ausmachte. Zumindest hatten sie sich daran gewöhnt. Bis vor kurzem eben, da war wieder Loos am Zug.
Und dann bietet sich ein Gang über den Wiener Naschmarkt an. Wer noch weiter bummeln will, setzt den Weg ins Freihausviertel in de Schleifmühlgasse fort.
Siehe auch Rundgänge durch Wien, Empfehlungen für Wientouren.

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