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PRATER WIEN

Erreichbar über die U1/U2-Station und S-Bahnhof Praterstern.

Der Prater Wien oder besser: Wiener Prater bezeichnet die stadtnahe, bewaldete Aulandschaft am rechten Donauufer. Früher ein kaiserliches Jagd- und Reitrevier für das Kaiserhaus (siehe auch Augarten). Josef II. gewährte ab 1766 der Öffentlichkeit den Zutritt und ermöglichte auch den Bau von Gaststätten. Damit war auch der Grundstein für das Vergnügungsviertel Wurstelprater gelegt. Der Prater wurde zum Vergnügungspark, aber auch zu einem Zentrum der Prostitution.

Mit der Donauregulierung 1868 wurden die bestehenden Donauseitenarme zu Altgewässern (Heustadelwasser).
1873 fand im Prater die Wiener Weltausstellung statt. Das Gelände wurde von der großen Rotunde, einer Ausstellungshalle dominiert. Sie brannte 1937 ab. Auf einem Teil dieses Geländes stehen heute die Hallen der Messe Wien.

Das Grünareal des Prater Wien wurde im Laufe der Zeit verkleinert. Es entstand 1870 die Ostbahn, die den Prater quert, so wie hundert Jahre später die Südosttangente, eine Autobahn. 1928 wurde das Praterstadion, heute Ernst Happel Stadion.

Der Prater Wien ist heute wichtiges und beliebtes Naherholungsgebiet. Dominiert wird der Prater durch die Prater Hauptallee, eine 4,5 km lange schnurgerade Straße mit Kastanienbewuchs. Sie führt vom Praterstern zum Lusthaus vorbei an der Krieau (Pferderennen) weiter zur Freudenau. Zwischen Wurstelprater und Stadion verkehrt die Liliputbahn.