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WIEN 2 TAGE     >>

Wien 2 Tage: Eine Stadt in zwei Tagen kennenzulernen, erfordert den Mut zum Weglassen, Konzentration auf das Wesentliche und kluge Logistik.
Beste Voraussetzung für letzteres ist die Wahl eines zentrumsnahen Hotels entweder in der Innenstadt oder in einer ruhigen Seitenstraßé der Bezirke 2 bis 9 (Siehe Hotels). Je nach Zeitbudget und Vorlieben können Sie die einzelnen Sehenswürdigkeiten bzw. Museen auch besuchen. Dringend empfohlene Besuche sind extra angeführt. Das hängt aber auch von Ihrem Interesse an den jeweils aktuell angebotenen Sonderausstellungen der Museen ab. Die Empfehlungen für den Tagesausklang sind fakultativ und abhängig von Ihren Bedürfnissen und Interessenslagen.

1. TAG

DIE ROUTE:
Ein Spaziergang entlang der Ringstraße, von der Staatsoper bis zur Votivkirche mit den Stationen Akademie der Bildenden Künste, Burggarten, Museen, Heldenplatz, Volksgarten, Parlament, Rathaus, Burgtheater, Universität. Von dort zur Freyung, Café Central, Am Hof, Judenplatz, Graben, Stephansdom, Kärntner Straße, Albertina, Herrengasse, Josefsplatz, Nationalbibliothek, Lipizzanermuseum, Michaelerplatz, Kohlmarkt, Hofburg, Sisi-Museum, Schatzkammer, Heldenplatz. Zwischen den beiden Museen ( Kunsthistorisches Museum und Naturhistorisches Museum, vorbei am Denkmal Maria Theresias) geht es ins Museumsquartier, wo der Tag ausklingt.

Im Detail:
Der 1.Tag von Wien 2 Tage beginnt bei der Wiener Staatsoper an der Ringstraße. Zunächst etwas Praktisches: In der Unterführung zum Karlsplatz gibt es Verkaufsstellen der Wiener Verkehrsbetriebe. Sie bekommen die Tickets auch in allen U-Bahnstationen bei Automaten Besorgen Sie sich bei Interesse ein Ticket (1 Tag oder Mehrtagesticket).

Wiener Staatsoper
Die Wiener Staatsoper (früher k.u.k. Hofoper), ist das wichtigste Opernhaus Wiens. Aus den Mitgliedern des Staatsopernorchesters rekrutieren sich die Wiener Philharmoniker. Die Staatsoper ist Schauplatz des alljährlich stattfindenden Opernballs.

1869 wurde die Staatsoper Wien nach Plänen der Architekten August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll im Stil der Neorenaissance fertiggestellt. Nachdem das Ringstraßenniveau vor der Oper nach Baubeginn um einen Meter angehoben wurde, wurde der Bau als „versunkene Kiste“ und „Königgrätz der Baukunst“ verunglimpft. Die heftige Kritk trieb schließlich van der Nüll in den Freitod. Knappe 10 Wochen später erlag Sicardsburg einem Herzinfarkt; somit erlebte keiner der beiden Architekten die Fertigstellung.

Die Eröffnungspremiere war mit Don Juan von Mozart am 15. Mai 1869. die Saatsoper wurde im März 1945 bombardiert und geriet in Brand. Die Fassade sowie die Eingangshalle und darüber das so genannte Schwindfoyer (mit Fresken von Moritz von Schwind) blieben im ursprünglichen Stil des Historismus erhalten. Der Wiederaufbau erfolgte durch Architekt Boltenstern mit Formensprache im Geiste der 1950er Jahre. Private Spenden. Die Sowjets, sie waren von 1945 bis 1955 eine der vier Besatzungsmächte, spendeten Baumaterial.

Erst am 5. November 1955 konnte die Staatsoper mit Fidelio von Ludwig van Beethoven unter der Leitung von Karl Böhm neu eröffnet werden.

Ringstraße
Sie folgen nun der Ringstraße im Uhrzeigersinn.
Die Wiener Ringstraße wurde an der Stelle der alten Stadtbefestigungen als Prachtstraße angelegt.
Grundlage war eine moderne Konzeption des Städtebaus aufgrund des Bevölkerungsdrucks. In einem internationalen Wettbewerb siegten 1858 die drei Projekte von L. C. F. Förster, A. Sicard von Sicardsburg, E. van der Nüll und F. Stache.
Die Ringstraße ist 6,5 km lang. Eröffnung 1865. Bis 1888 wurden die Monumentalbauten in historisierenden Formen (Ringstraßenstil) entlang der Straße errichtet: Staatsoper, Museen, Neue Burg, Burgtheater, Rathaus, Parlament, Neue Universität, Votivkirche, Börse, Akademie der Bildenden Künste. Dazwischen Freiflächen und Parks wie Heldenplatz, Maria Theresien-Platz, Rathauspark, Volksgarten.
Noch heute ist die Ringstraße eine wichtige Verkehrsader. Sie können die Ringstraße ab der Oper bequem mit der Linie D befahren, bei der Börse zweigt die Linie D ab.
Rund 200 m nach der Oper sehen sie auf der linken Seite den Schillerplatz mit der

Akademie der Bildenden Künste
Sie beherbergt Werke von Hieronymus Bosch, Lucas Cranach, Rembrandt, Rubens, Tizian und das Kupferstichkabinett.

Auf der rechten Seite thront Goethe, in Bronze gegossen. Goethe war zeitlebens nie in Wien, hatte aber offensichtlich eine starke Fangemeinde.

Dahinter liegt der Burggarten
Er ist Teil der ehemaligen kaiserlichen Privatgärten und wurde 1818 im englischen Stil angelegt. Begrenzt wird der Garten durch den Trakt der Neuen Hofburg mit Nationalbibliothek, dem Schmetterlinghaus und dem Palmenhaus, 1901 errichtet. Es beherbergt heute ein attraktives Café-Restaurant.
Im Burggarten stehen die Denkmäler von Kaiser Franz I, Franz Josef II. und von Mozart.
Auf der linken Seite der Ringstraße erheben sich nun das Kunsthistorische Museum und das Naturhistorische Museum.

Das Kunsthistorische Museum
wurde gemeinsam mit dem Naturhistorischen Museum im Zuge der Ringstraßenanlage nach Entwürfen von Gottfried Semper (Burgtheater, Oper in Dresden) und C. von Hasenauer 1872-91 gebaut.
Im Museum befinden sich die weltgrößte Bruegel-Sammlung, Werke von Raffael, Velazquez, Rubens, Rembrandt, Dürer, Tizian und Tintoretto. Weiters beherbergt das Museum die Antiken- und Ägyptisch-orientalische Sammlung.

Das Naturhistorische Museum
beherbergt die alten habsburgischen Sammlungen und hat 6 Abteilungen (Mineralogische, Geologisch-Paläontologische, Prähistorische, Anthropologische und im Obergeschoss die Zoologische und die Botanische Sammlung mit 3 Millionen Herbarbögen). Mit 900 Exponaten besitzt es die größte ständige Meteoritenschau der Welt.
Zwischen den beiden großen Museen liegt das 16 m hohe

Denkmal der Kaiserin Maria Theresia
Kaiserin Maria Theresia, 1717 –1780, war eine Monarchin des Aufgeklärten Absolutismus. 1740, mit dem Tod ihres Vaters Karl VI. übernahm Maria Theresia tatkräftig die Regierung der habsburgischen Länder. Sie reformierte Verwaltung und Heereswesen, führte die allgemeine Schulpflicht ein, schaffte die Folter ab, verbesserte die Lage der Bauern. Maria Theresia war Mutter von 16 Kindern.

Gegenüber eröffnet das Burgtor den Weg zum Heldenplatz.
Das Burgtor (1824) erinnert an die Völkerschlacht bei Leipzig.

Der Heldenplatz
bietet einen großartigen Blick auf die beiden großen Museen, das Burgtor und andere Ringstraßenbauten. Im Nordwesten geht der Platz in den Volksgarten über.
Der Name kommt von den zwei Reiterdenkmälern, beide von Anton Dominik Fernkorn. Das nördliche ist dasjenige Erzherzog Karls. Die gesamte Statue ruht auf den beiden Hinterbeinen des Pferdes. Zur Neuen Hofburg hin das Reiterdenkmal Prinz Eugens.

Adolf Hitler verkündete im März 1938 auf dem Balkon der Neuen Hofburg den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. Hitler hatte Pläne, den Platz architektonisch für Aufmärsche umzugestalten.

„Heldenplatz“ ist auch der Titel eines Theaterstücks von Thomas Bernhard, dessen Uraufführung in Wien für heftige öffentliche Debatten sorgte. In dem Stück kritisiert der Autor Österreichs laschen Umgang mit der verdrängten NS-Vergangenheit.

Der Volksgarten
wurde 1821 innerhalb der Festungsanlagen als Privatgarten angelegt, aber öffentlich zugänglich gemacht. Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Der Garten wurde in der Geschichte mehrmals umgestaltet. Sehenswert sind das Sisi-Denkmal, der Theseustempel, das Grillparzerdenkmal und vor allem der großartige Rosengarten während der Blütezeit. Bereits im Rosengarten des Volksgartens sehen wir das Parlament auf der anderen Seite der Ringstraße.

Das im hellenistischen Stil errichtete Parlament ist Sitz des National- und des Bundesrates. 1873-1884 von Theophil von Hansen wurde es als Sitz des damaligen Reichsrats erbaut. 1918 wurde auf der Rampe die Erste Republik Österreich ausgerufen.
Der Pallas-Athene-Brunnen vor dem Parlament wurde zwischen 1893 und 1902 von Carl Kundmann hinzugefügt. Allegorisch stellen die vier liegenden Figuren die wichtigsten Flüsse der Monarchie dar: Donau, Inn, Elbe, Moldau. Sie werden überragt von der griechischen Göttin der Weisheit, Pallas Athene. Wenige Schritte weiter liegt das

Wiener Rathaus, umgeben vom Rathauspark, vor dem Rathaus der Rathausplatz (in unseligen Zeiten hieß er „Adolf-Hitler-Platz“), gegenüber das Burgtheater. Das Wiener Rathaus wurde von 1872 bis 1883 nach Entwürfen des Architekten Friedrich von Schmidt errichtet. Es beherbergt die Amtsräume des Wiener Bürgermeisters sowie des Gemeinderates.
Das Äußere, vor allem der 105 Meter hohe Turm, ist von der Tradition flämischer Rathäuser der Gotik inspiriert, um an die Tradition städtischer Freiheit anzuknüpfen. Der Grundriss mit sieben Höfen folgt jedoch eher der Konzeption barocker Paläste.
Auf der Spitze des Turms steht der Rathausmann, eine 3,5 Meter hohe eiserne Gestalt in Form eines Standartenträgers in Rüstung.

Das Burgtheater wurde 1888 im Stil der Renaissance (Historizismus) errichtet. Es ist die größte deutschsprachige Bühne. Die großen Autoren der deutschen Klassik (Lessing, Schiller etc.) zieren die Außenfassade.
Die „Burg“ ist in Wien nationales Heiligtum. Geschehnisse in und um die Theaterwelt genießen in Wien höchste Aufmerksamkeit.

Vorbei am berühmten Café Landtmann, wo Regierungsbeamte und Journalisten, aber auch immer mehr Touristen am Café und diversen Neuigkeiten nippen, gehen wir weiter zur Universität. Die 1365 gegründete

Universität Wien
„Alma Mater Rudolphina Vindobonensis“ ist die älteste und größte Universität im heutigen deutschen Sprachraum. Sie bietet mehr als 130 Studiengänge, auch in zahlreichen Außenstellen. Ein paar Schritte weiter, und es öffnet sich der Blick auf die Votivkirche.

Die Votivkirche
ist eines der bedeutendsten neugotischen Sakralbauwerke der Welt. Die Entstehung des Ringstraßendoms geht auf das missglückte Attentat auf den jungen Kaiser Franz Joseph I. am 18. Februar 1853 zurück.
Die Kirche sollte als Dank der Völker der Monarchie für die Errettung Franz Josephs errichtet werden. 300.000 Bürger folgten dem Spendenaufruf von Erzherzog Ferdinand Maximilian, dem späteren Kaiser von Mexiko und Bruder des Kaisers.

75 internationale Projekte wurden eingereicht, der damals erst 26-jährige Architekt Heinrich Ferstel erhielt den Zuschlag. Nach 20 Jahren Bauzeit wurde der Bau 1879 eingeweiht. Links davor befindet sich das Sigmund Freud Denkmal.
An dieser Stelle, dem „Schottentor“ fährt die Straßenbahnlinie 38 nach Grinzing, dem Heurigenvorort von Wien. Wir verlassen die Ringstraße stadteinwärts durch die Schottengasse und kommen zur

Freyung.
Ursprünglich hieß die Freyung „Gegend bei den Schotten“. Diese Bezeichnung spielte auf das Kloster an, welches 1158 von irischen Mönchen erbaut wurde, die unter Heinrich Jasomirgott nach Wien geholt wurden.

Den Platz säumen das Palais Harrach, Palais Kinsky und Palais Ferstel sowie das Kunstforum. Jetzt ist ein kleiner Abstecher zum Café Central im Palais Ferstel fällig.

Das Café Central
ist eines der bekanntesten Cafés in der Wiener Geschichte. Es wurde 1860 eröffnet. Um die Jahrhundertwende war es einer der wichtigsten Treffpunkte des geistigen Lebens in Wien.
Zu den Stammgästen gehörten u.a. Adolf Loos, Peter Altenberg, Egon Friedell, Hugo von Hofmannsthal, Anton Kuh. Leo Trotzki, bürgerlich Bronstein, war seit Oktober 1907 bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges Emigrant in Wien und regelmäßiger Besucher des Cafés. Das Café schloss nach Ende WW2 und wurde 1975 in benachbarten Räumlichkeiten wiedereröffnet.

Weiter führt unser Weg zum Hof
Der Hof ist einer der traditionsreichsten Plätze Wiens. Ab 1155 lag hier der Hof der Babenberger. Hier empfing Heinrich Jasomirgott 1165 den Kaiser Friedrich Barbarossa während des dritten Kreuzzuges.
Am 6. August 1806 wurde von der Loggia der Kirche am Hof aus das Ende des Heiligen Römischen Reiches verkündet.
1848, während der kurzen, erfolglosen bürgerlichen Revolution wurde der Kriegsminister von Latour auf einer Laterne aufgehängt. Der Platz hieß kurzfristig „Volksplatz“.
In der Mitte des Platzes steht die Mariensäule aus dem Jahr 1667.
Das Bürgerliche Zeughaus war ab 1562 Waffendepot für die Verteidigung Wiens gegen die Türken. Heute Sitz der Wiener Berufsfeuerwehr als Standort. Gleich daneben liegt das Feuerwehrmuseum.
Links von der Kirche Am Hof führt der Weg zum Judenplatz.

Der Judenplatz
war im Mittelalter der Mittelpunkt der Wiener Judengemeinde. Hier befanden sich neben der Synagoge das Haus des Rabbi und die Judenschule. 1420/21 erreichte die Judenverfolgung einen ersten blutigen Höhepunkt.
In der Mitte des Judenplatzes steht heute das Mahnmal für die österreichischen jüdischen Opfer der Shoa, gestaltet von der englischen Künstlerin Rachel Whiteread.
Auf Bodenplatten sind die Namen jener Orte eingraviert, an denen österreichische Juden während der NS-Herrschaft ermordet oder getötet wurden. Im Misrachi-Haus (Nr.8) sind die Namen und Daten von 65.000 ermordeten österreichischen Juden dokumentiert.
Wir gehen durch die enge Kurrentgasse, vorbei am Uhrenmuseum in Richtung Graben und Kohlmarkt.

Der Graben
verläuft an der Stelle des ehemaligen Grabens vor der südwestlichen Umwallung des römischen Kastells Vindobona und entlang der mittelalterlichen Burgmauer. Am Ende des 12. Jahrhunderts kam es zur babenbergischen Stadterweiterung, die durch das Lösegeld für Richard Löwenherz finanziert wurde. Dabei wurde der Graben zugeschüttet und zur Straße am Rande der erweiterten Stadt.
In der Zeit des Barock war der Graben mit seinen reich dekorierten Hausfassaden Schauplatz von Huldigungsfeiern und Festzügen.1692 wurde die Pestsäule errichtet, 1708 die Peterskirche. Am Ende des Grabens gelangen wir zum

Stephansdom
Der Dom zu Sankt Stephan, im Jahre 1137 begründet, im 13. Jh. umgestaltet. Gotische Neugestaltung im 14. und 15. Jh. Nordturm unvollendet. 1945 durch Funkenflug von einem in der Nachbarschaft von Plünderern gelegten Feuer entzündet und zerstört. Wiederaufbau und neue Glocke 1952: die „Pummerin“. Südturm: 136 m, Nordturm 68 m. Es lohnt sich wegen des Rundblicks ein Aufstieg auf den Südturm. Durch die Kärntnerstraße gelangen wir auf der rechten Seite zum Neuen Markt. Hier liegt die Kapuzinergruft.

Die Kapuzinergruft
ist die Begräbnisstätte der Habsburger in Wien. Sie wird auch Kaisergruft genannt. Die Gruft liegt unter der Kapuzinerkirche am Neuen Markt. 1618 verfügte Kaiserin Anna in ihrem Testament die Gründung der Gruft. Ihre Gebeine wurden 1633 in die Gruft überführt.
Inzwischen beherbergt die Kaisergruft 12 Kaiser, 19 Kaiserinnen und viele weitere Mitglieder der Familie Habsburg bzw. Habsburg-Lothringen, insgesamt 138 Personen. Auch 4 Herzurnen befinden sich hier. Es gehört zur Begräbniszeremonie der Habsburger, Körper, Eingeweide und Herz getrennt zu bestatten. Das Herz wird in der Herzgruft in der Augustinerkirche und die Eingeweide werden in den Katakomben des Stephansdoms bestattet.
Wenige Schritte weiter, und wir befinden uns auf dem Albertinaplatz.

Die Albertina wurde von Herzog Albert Kasimir von Sachsen-Teschen 1776 gegründet. Sein Reiterstandbild steht auf die Albertinarampe. Gegenüber der Rampe befindet sich die Staatsoper, links gegenüber das Hotel Sacher.
Die Graphische Sammlung gehört weltweit zu den führenden ihrer Art. Sie umfasst rund 44.000 Zeichnungen und 1,5 Millionen Drucke. Neben Werken von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael, Peter Paul Rubens und Rembrandt besitzt die Albertina einen einzigartigen Bestand von Graphiken Albrecht Dürers, darunter vor allem „Feldhase“, „Betende Hände“, „Melancholie“, welche aber nur selten ausgestellt werden. Weiters Werke des 20. Jahrhunderts von Klimt und Schiele.

Wir vervollständigen nun die Tour durch den ersten Bezirk Wiens, indem wir die Herrengasse vor der Albertina in Richtung Norden weiterwandern.

So gelangen wir auf den Josefsplatz mit dem Reiterstandbild Kaisers Josef II. vor der Nationalbibliothek. Joseph II. war ein Exponent des aufgeklärten Absolutismus. „Alles für das Volk, aber nichts durch das Volk“ war sein angeblicher Leitspruch.
Joseph II., 1741-1790, trat 1780 die Nachfolge seiner Mutter Maria Theresia an. Er setzte zahlreiche Reformen durch (Aufhebung der Leibeigenschaft, Grundsteuer für den Adel, Bildung und Gesundheitswesen, Auflösung von Klöstern), war aber wegen seines Reformeifers und der rigorosen Umsetzung bei Adel, aber auch bei der Bevölkerung unbeliebt.

Die Österreichische Nationalbibliothek
ist die zentrale wissenschaftliche Bibliothek in Österreich. Eine ihrer Hauptaufgaben sind die Sammlung und die Archivierung aller in Österreich erscheinenden Publikationen (inklusive der elektronischen Medien).
Unter den Habsburgern war sie als „Wiener Hofbibliothek“ weltweit eine der umfangreichsten Universalbibliotheken. Der Prunksaal der ehemaligen „Hofbibliothek“ auf dem Josefsplatz beherbergt die historischen Sammlungen. Es sind 200.000 Bücher aus den Jahren 1501 bis 1850, darunter die Sammlung Prinz Eugens. Der Saal wurde 1726 von den Hofarchitekten Fischer v. Erlach (Vater und Sohn) unter Kaiser Karl VI. errichtet und ist für seine Deckenfresken (Daniel Gran) berühmt.

Im Durchgang zum Michaelerplatz befindet sich das Lipizzanermuseum
der Spanischen Hofreitschule. Der Name kommt vom Gestüt im heutigen slowenischen Lipica.

Auf dem Michaelerplatz wenden wir uns kurz nach rechts und sehen den Kohlmarkt, eine Straße mit den globalen Luxuslabels und der berühmten Wiener Hofkonditorei Demel. Durch das Michaelertor gelangen wir in die Hofburg.

Die Hofburg war der Amts- und Wohnsitz des kaiserlichen Herrscherhauses, z.T. Winterresidenz (Sommer: Schönbrunn). Seit der Babenbergerzeit wurde die Residenz ständig verändert und erweitert. Davon zeugen verschiedene Trakte: Schweizertrakt ( Schatzkammer, Besuch sehenswert!), Stallburg (heute mit Ställen der Spanischen Reitschule und Lipizzaner-Museum) und Amalienburg wurden in den folgenden Jahrhunderten mit weiteren Gebäuden verbunden.

Der leopoldinischer Trakt mit Gemächern Kaiser Franz I. und Maria Theresias ist heute Amtssitz des Bundespräsidenten. Kaiserappartements mit Wohn- und Audienzräumen Kaiser Franz Josephs I. und Kaiserin Elisabeths ( Sisi-Museum), sowie die Hoftafel- und Silberkammer. Der Michaelertrakt mit seiner Kuppel bildet das Hauptportal zur Stadt.

Zur Hofburg gehören weiters die Hofkapelle, die Nationalbibliothek, die Redoutensäle. Der Innere Burghof diente als Turnier- und Theaterplatz, mit Denkmal für Kaiser Franz I. von Österreich.

Über den Heldenplatz spazieren wir durch das Burgtor, überqueren die Ringstraße und immer gerade aus zwischen den beiden großen Museen hindurch zum Museumsquartier. Hier endet unser Tagesausflug, auch mit einem Tipp zum Essen und Entspannen.

Das Wiener Museumsquartier MQ
ist ein Kulturareal in den Gebäuden der ehemaligen Hofstallungen. Neubau zweier Museen im Innenhof. Zahlreiche kulturelle Institutionen sind hier beherbergt: Leopoldmuseum, Museum Moderner Kunst MUMOK, Architekturzentrum, Kunsthalle, Tanzquartier, Quartier 21, Electronic Avenue, Modeszene, Kindermuseum, Buchhandlung, Museumsshops und zahlreiche Gastronomiebetriebe. Im Sommer ist der weitläufige Hof des MQ ein beliebter Aufenthaltsort und Treffpunkt für die junge urbane Szene. Auf den bunten Stadtmöbeln, „Enzi’s“ genannt (enzis.at), lässt es sich vortrefflich „abhängen“ und die bunte Szene beobachten.

Sie werden in den zahlreichen, von vielen Jugendlichen belebten Cafés nicht fündig oder Sie suchen eine ruhige Stätte zum Essen? Dann gehen Sie rechts im MQ beim Mumok die Treppe ganz hoch und Sie finden, ein paar Schritte weiter unter den Nussbäumen den Gastgarten des „Glacisbeisl“, zumeist voll besetzt. Oder Sie gehen 200 m weiter zum

Spittelberg
, einem ruhigen, gemütlichen Barockviertel mit zahlreichen, einladenden Gaststätten (z.B. das „Restaurant 1070“ in der Gutenberggasse) mit Garten. Wenn Sie hier Ihren Tag ausklingen lassen, haben Sie schon einen wichtigen Aspekt des Wiener Lebensgefühls erfahren.

Für die Abendgestaltung bieten sich natürlich Alternativen an: die Szene am Naschmarkt ist recht beliebt, auch entlang des Donaukanals im ersten Bezirk ist viel los. In den beiden Sommermonaten Juli und August wird auf dem Rathausplatz auch ein Opernfilmfestival mit internationaler Gastronomie geboten.

Die Straßenbahnen und Autobusse fahren maximal bis kurz nach Mitternacht. Es gibt jedoch Nachtbusse. Vor Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehrt die U-Bahn die ganze Nacht hindurch. Erkundigen Sie sich im Hotel über die Heimfahrtsmöglichkeiten!

2. TAG

DIE ROUTE:
Mit der U-Bahnlinie U4 nach Schönbrunn, Besuch des Schlossparks und der Schlossgemächer, des Tierparks Schönbrunn. Zurück zur U4 Station Kettenbrückengasse und ein Spaziergang über den Naschmarkt bis zur Secession. Weiter über den Karlsplatz mit Musikverein und Karlskirche zum Schwarzenbergplatz und mit der Linie D zum Oberen Belvedere. Gang durch den Garten in Richtung Stadt. Straßenbahn 71 bis Ringstraße, Spaziergang zum Stadtpark mit dem Johann Strauß Denkmal und Labung in einem typischen Wiener Café.
Als Alternative zum Belvedere bietet sich ein Besuch des Hundertwasserhauses im dritten Bezirk an oder der Prater mit dem Riesenrad.

Detailbeschreibung:

Bei der Staatsoper gelangen Sie auch zur U-Bahnstation Karlsplatz. Mit der U4 fahren Sie bis zur Station Schönbrunn. Die Trasse der U-Bahn folgt dem Wiental in den Westen. Sie verläuft auf den Gleisen der alten Stadtbahn, von Otto Wagner geplant. In den meisten Stationen sehen Sie das Werk Otto Wagners.

Schloss Schönbrunn
Kaiserin Maria Theresia baute das vormalige Schloss um und machte es zum kaiserlichen Sommersitz. Architekt: Nikolaus von Pacassi. Die Fassade ist seit Joseph II. in Schönbrunnergelb gehalten.
1747 wurde das Schlosstheater eröffnet wurde, wo auch Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart auftraten.
1805 und 1809 hielt sich Napoleon im Schönbrunner Schloss auf. 1830 wurde hier der nachmalige Kaiser Franz Joseph geboren, Er starb 1916 im selben Gebäude. 1918 unterzeichnete hier Kaiser Karl I. den Thronverzicht.
Schlosspark: Großes Parterre mit Blick auf Gloriette. Neptunbrunnen, Römische Ruine, Labyrinth,Taubenhaus, Palmenhaus, Tiergarten.
1996 wurde das Schloss Schönbrunn von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Sie werden sicher einen Spaziergang zur Gloriette machen, von dort bietet sich ein schöner Ausblick auf den Schlosspark und auf Teile Wiens und den Wienerwald.

Die Gloriette
heisst „Ruhmestempel“ und liegt auf der Anhöhe über dem Schönbrunner Schlosspark. Blickfang vom Schloss aus und Aussichtspunkt über den Park. Nach Plänen von J. F. Hetzendorf von Hohenberg 1775 als letzter Bau der Schönbrunner Gartenarchitektur vollendet.
Nach Kriegszerstörung 1947 wiederhergestellt, 1995 generalsaniert. Heute befindet sich in der Gloriette ein Café. Für ausdauernde Fußgänger bietet sich ein Gang zum

Schönbrunner Tiergarten
an. Der Tiergarten Schönbrunn im Park des Schlosses Schönbrunn wurde 1752 von den Habsburgern gegründet und ist der älteste noch bestehende Zoo der Welt.

Mit der U4 geht es wieder zurück, bei der Station Kettenbrückengasse steigen wir aus und gehen über den Naschmarkt in Richtung Innenstadt. Auf dem Naschmarkt bietet sich auch die gute Gelegenheit für einen Snack an.

Noch bevor wir zum eigentlichen Markt kommen, sehen wir die Jugendstilhäuser von Otto Wagner
auf der Linken Wienzeile. Sie gelten in Wagners Werk als entscheidender Bruch mit dem Historismus. Statt der historistischen Ornamente ist alles betont flächig gehalten.
Majolikahaus in der Linken Wienzeile 40: Die Fassade ist mit glacierten Platten aus Majolika der Firma Wienerberger vertäfelt. Das Blumenornament stammt von Alois Ludwig.
Linke Wienzeile 38 ist bekannt für seine spektakuläre Ecklösung in Form eines Viertelkreises. Das Haus ist mit goldenen Ornamenten von Koloman Moser belegt. Köstlergasse 3 ist das schlichteste dieses Häuserensembles und wurde von Wagner zeitweise selbst bewohnt.

Der Naschmarkt
befindet sich auf der Überdachung (1900) des Wienflusses. Der Naschmarkt war bereits 1774 ein Kleinmarkt, vorwiegend für Milch („Aschenmarkt“, von „Asch“ = Milcheimer).
Früher ein reiner Lebensmittel- und Gemüsemarkt, entwickelt er sich seit den 1990er Jahren immer stärker zu einem Szenetreff mit zahlreichen Lokalen mit internationaler Küche, DJ-Musik, Cafés etc.
Das besondere Flair des Naschmarkts besteht in seiner multikulturellen Lebendigkeit, dem z.T. exotischen Nahrungsmittelangebot und dem von türkischen Bauformen beeinflussten Marktständen mit chrakteristisch geschwungenen Dächern.
Wem zu Mittag nach traditionellem Kaffehaus zumute ist, der mache den kleinen Abstecher durch die Girardigasse zum Café Sperl in der Gumpendorfer Straße. Von dort ist es auch nicht weit zur Secession.
Am unteren Ende des Naschmarkts befindet sich die „Secession“.

Das Secessionsgebäude wurde 1898 von J.M. Olbrich erbaut.
Die Secession war die „Vereinigung bildender Künstler Österreichischer Secession“, 1897 unter der Führung von Gustav Klimt gegründet.
Die Secession trat gegen die historisierende Orientierung der Kunstakademie, gegen künstlerischen Qualitätsverlust aufgrund mangelnder Innovation und für die Freiheit des individuellen künstlerischen Schaffens ein (Motto: Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit).
Das Ziel, die Kunst zu einem integrativen Bestandteil der Wohn- und Lebenskultur zu machen, führte zu einer intensiven Beschäftigung mit allen Bereichen des Kunstgewerbes (Wiener Werkstätte).

Vorbei geht es am Café Museum, um das seit Jahren ein anachronistischer Wiener Kulturkampf ausgefochten wird. Ursprünglich von Adolf Loos 1899 eingerichtet, kam Anfang der 1930er Jahre der Architekt Josef Zotti zum Zug. Der Friede und die Zufriedenheit der Gäste währten bis 2003, als ein neuer Pächter die Welt mit der alten Loos-Einrichtung neu beglücken wollte. Alle Stammgäste flohen entsetzt, Touristen konnten das Kaffehaus auch im Gruppenansturm nicht wiederbeleben. Seit Sommer 2010 ist gewiss: Zotti kommt wieder zu Ehren. Zotti reloaded!

Entlang des Karlsplatzes kommen wir zum Musikverein, wo alljährlich das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker stattfindet. Gegenüber liegt die

Karlskirche.
Der Sakralbau in Hochbarock, wurde von Johann Bernhard Fischer von Erlach, 1716-22 begonnen und 1739 von seinem Sohn Emanuel vollendet. Die Kuppel hat einen ovalen Grundriss. Zwei Triumphsäulen mit Reliefs erinnern an die Trajanssäule in Rom.
Die Kirche wurde nach der Pestepidemie 1713 erbaut. Kaiser Karl VI. tat dies in Erfüllung eines Gelübdes und widmete sie dem Pestheiligen Karl Borromäus.

Wenige Schritte sind es zum Schwarzenbergplatz.
Markant der Hochstrahlbrunnen, zum Gedenken an die Eröffnung der ersten Wiener Hochquellenwasserleitung im 19. Jh. Das Wasser kommt aus dem Rax/Schneeberggebiet über 100 km nach Wien und legte den Grundstein für die Gesundheit der Bevölkerung.

Dahinter das Befreiungsdenkmal. 945 wurde das Denkmal der Befreiung von der faschistischen Nazi-Herrschaft errichtet. Während der Besatzungszeit hieß dieser Teil Stalin-Platz. Die Sowjetunion zahlte den größten Blutzoll im Kampf gegen Hitlerdeutschland. 1955 zogen die Sowjettruppen und die Alliierten aus den vier Zonen in Wien und in Österreich ab.

An der Straße, die soeben überquert wurde, nehmen wir die Straßenbahn Linie D und fahren wenige Stationen hinauf zum Oberen Belvedere. ( Achtung Alternative: siehe unten „Hundertwasserhaus“ oder „Prater“ ).

Das Belvedere
ist ein barockes Schlossensemble (1723) und diente dem Bauherren Prinz Eugen von Savoyen als Sommerresidenz. Architekt war Johann Lukas von Hildebrandt. Das Obere Belvedere beherbergt heute die Gemäldesammlung von Gustav Klimt, Egon Schiele und Malereien des 18. und 19. Jahrhunderts. Besuch empfohlen, hier finden Sie „Der Kuss“, von Gustav Klimt.
Auf dem Balkon des Belvedere wurde am 15.Mai 1955 der Österreichische Staatsvertrag unterzeichnet, der den Abzug der 4 Signatarmächte (SU, USA, F, GB) regelte und Österreichs Unabhängigkeit und Neutralität garantierte.

Hinunter durch den Barockgarten gelangen wir durch das Untere Belvedere auf den Rennweg, an dem nach einem Fürst Metternich zugeschriebenen Bonmot der Balkan beginnt. Mit der Linie 71 geht es zur Ringstraße und von dort zu Fuß weiter in den Stadtpark.

Hier findet sich das Johann Strauß Denkmal.
Johann Strauß Sohn, 1825-1899. Komponist, Kapellmeister, „Walzerkönig“; Sohn von Johann Strauß Vater, Bruder von Josef Strauß und Eduard Strauß.
Er debütierte mit eigener Kapelle in Konkurrenz zu seinem Vater. Nach dessen Tode wurden beide Kapellen vereinigt. Internationale Konzertreisen führten zu einer „Strauß-Hysterie“.
Operetten „Die Fledermaus“, „Zigeunerbaron“ mit Tanzmelodien für Walzer, Galopp, Polka und Marsch. Der „Donauwalzer“ gilt als heimliche Hymne Österreichs.

Wer jetzt Lust auf einen Kaffee bekommt, der finde im Stadtpark die Meierei oder er wandere weiter zum Stubenring und gehe ins Café Prückel. Ein unprätentiöses, Wiener Kaffeehaus, eingerichtet von Oswald Haerdtl, nur von Einheimischen bevölkert.

Alternative Hundertwasserhaus:

Als Alternative zum Belvedere bietet sich, wie oben angedeutet, ein Ausflug zum Hundertwasserhaus an. Es liegt im dritten Wiener Gemeindebezirk und ist mit der Straßenbahnlinie 1 erreichbar, Station Hetzgasse.
Das Hundertwasserhaus wurde 1983 bis 1986 als Wohnhausanlage der Gemeinde Wien errichtet.
Das von Friedensreich Hundertwasser gestaltete und von dem Architekten Josef Krawina geplante Haus hat unebene Böden, schiefe Winkel und ist üppig begrünt. Hundertwassers Vorbilder, unter anderem Antoni Gaudí, sind ablesbar. In dem Haus befinden sich 52 Wohnungen und zahlreiche Dachterrassen.
In der Nähe befindet sich das ebenfalls nach Entwürfen Hundertwassers errichtete KunstHausWien.

Alternative Prater und Riesenrad:

Zum Prater gelangen Sie am besten mit der U1 von der Staatsoper aus.
Der Prater war ursprünglich ein kaiserliches Jagdgebiet und diente anschließend der Erholung der Bevölkerung. Ursprünglich ein Augebiet, ist es heute ein Grünareal mit Wäldern, Wiesen, Reitwegen, Spazierwegen und dem berühmten Wurstelprater mit dem weltbekannten Symbol Riesenrad. Die Prater Hauptallee führt zum Lusthaus, einem Gastronomiebetrieb in kaiserlichem Schönbrunnergelb.

Das Riesenrad
empfängt uns gleich am Pratereingang. Es wurde anlässlich der Weltausstellung 1897 errichtet und erreicht eine Höhe von knapp 65 m und bietet somit eine gute Ausicht.

Dahinter der Wurstelprater,
früher auch Volksprater genannt. Geisterbahn, Karussell, Hochschaubahn (Achterbahn), Spiegelkabinett, Liliputbahn und viele andere familienfreundliche Geräte dienen der Ertüchtigung fürs spätere Leben.
Kleinere Wahrzeichen des Praters sind der Calafati und der Watschenmann. Letzterer ist ein Wiener Symbol für Empfänger von Aggressionsabfuhr.
Auch gastronomisch bietet der Wurstelprater eine große Vielfalt, beliebt sind zum Beispiel die Lángos, ungarische Knoblauchteigfladen, oder die Schweinsstelze (Eisbein) mit Budweiser Bier im Schweizerhaus.
Ob Belvedere, Hundertwasserhaus oder Prater, nach dem Besuch des Café Prückel steht der Abend an. Nimmermüden sei ein Besuch des Heurigenortes Grinzing empfohlen, erreichbar mit der Linie 38 beim Schottentor nahe der Votivkirche.
Anderen empfiehlt sich ein Besuch des Palmenhauses im Burggarten. Das einmalige, imperiale Ambiente des Inneren, aber auch die Terrasse mit ihrem Ausblick auf die Hofburg und den Park wird Sie beeindrucken. Die Küche gilt als hervorragend, und an manchen Abenden legt zu späterer Stunde ein DJ auf. Ein krönender Abschluss mit Blick auf den Doppeladler auf der Hofburg. Imperialer geht’s nicht!

Wir freuen uns, dass wir Sie auf Ihren Wiener Wegen begleiten dürfen und wünschen Ihnen einen schönen und gelungenen Wienaufenthalt!