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Grillparzer
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Franz Grillparzer lebte von 1791 – 1872 in Wien und war Dramatiker, Erzähler und Lyriker. Gleichzeitig war er Beamter in der Hofkammer, Direktor des Archivs.

Grillparzer war gespalten zwischen stürmischer Emotion und strengster Ratio. Einerseits lehnte er das rigide System des Staatskanzlers Metternich und dessen Zensur ab, andererseits stand er den neuen, bürgerlichen Freiheiten sehr skeptisch gegenüber.

Seine Werke fanden nur zum Teil Anerkennung, auch mit der Zensur kam Grillparzer öfters in Berührung. Für Beethoven schrieb er das Libretto zu „Melusina“. Werke: „Das Leben, ein Traum“, „Die Ahnfrau“, „Sappho“, „Die Argonauten“, „Medea“, „König Ottokars Glück und Ende“ (in diesem Stück ist die ‚Hymne auf Österreich’ ein Höhepunkt österreichischen Patriotismus, weshalb das Stück in keinem Schulunterricht fehlen darf), „Ein treuer Diener seines Herrn“.

Nach dem Misserfolg mit „Weh dem, der lügt“1838 zog sich Grillparzer enttäuscht zurück und verfügte über seine späteren Werke wie „Libussa“, „Ein Bruderzwist im Hause Habsburg“ und „Die Jüdin von Toledo“ sogar ein Aufführungsverbot und die posthume Vernichtung der Werke, ein Wunsch, der von der Nachwelt zuviel verlangt. Die Uraufführungen fanden erst nach seinem Tode statt.

Sightseeing

Das Denkmal liegt im Volksgarten in der Nähe der Ringstraße auf der Höhe des Parlaments. Im Volksgarten findet man noch den Theseustempel und das Sisi-Denkmal. Vom Denkmal hat man einen direkten Blick auf das Burgtheater und auf das Rathaus und die Universität mit Votivkirche. Auf der anderen Seite liegen der Heldenplatz, das Bundeskanzleramt, die Hofburg. .

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