Zentralfriedhof Ehrengräber     >>

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Die ab 1885 erfolgte Errichtung der Ehrengräbergruppen auf dem Wiener Zentralfriedhof war ein Versuch der Stadt Wien, den neuen Friedhof in Simmering für die Bevölkerung attraktiver zu machen. Bereits 1880 erhielt der Wiener Archiv- und Bibliotheksdirektor Karl Weiß den Auftrag, verdiente und berühmte Persönlichkeiten auf anderen Friedhöfen in Wien und Umgebung ausfindig zu machen, damit diese in Ehrengräber auf dem Zentralfriedhof verlegt werden konnten. Als eine der ersten Persönlichkeiten wurde in dem von Weiß erstellten „Gräberbuch“ Franz Freiherr von Uchatius eingetragen. Im Laufe der Jahrzehnte kamen viele Ehrengräber hinzu, so dass auch die Kosten für die Grabstätten und deren Erhaltung stetig anwuchsen, was 1954 die Stadt Wien veranlasste, fortan zwischen Ehrengräbern und ehrenhalber gewidmeten Gräbern zu unterscheiden.
Links und rechts vor der Kirche befinden sich die zahlreichen Ehrengräber berühmter Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Kultur, Wissenschaft, Medizin und Musik.
Sie finden hier Namen wie Joe Zawinul, Hugo Wolf, Friedrich Hacker, Bruno Kreisky, Josef Hoffmann, Josef Lanner, Franz Werfel, Karl Farkas, Falco, Adolf Loos, Gustav Mahler, Helmut Qualtinger etc.

Ein kleiner Abstecher zu den Ehrengräbern großer Musiker bzw. Komponisten lohnt sich. Millöcker, Strauß-Dynastie, Schubert, Beethoven liegen hier. An Mozart erinnert ein Denkmal. Sein Leichnam wurde auf dem Friedhof St. Marx bestattet.

Hinter den Musikergräbern die Grabstätten berühmter Bildhauer oder Architekten: Helmer (Theaterbauten in der Monarchie), Zumbusch (Denkmal Maria Theresia, Radetzky, Beethoven, Erzherzog Albrecht auf der Albertinarampe ), van der Nüll (Ringstraße, Staatsoper, Arsenal).

Die ab 1885 erfolgte Errichtung der Ehrengräbergruppen auf dem Wiener Zentralfriedhof war ein Versuch der Stadt Wien, den neuen Friedhof in Simmering für die Bevölkerung attraktiver zu machen. Bereits 1880 erhielt der Wiener Archiv- und Bibliotheksdirektor Karl Weiß den Auftrag, verdiente und berühmte Persönlichkeiten auf anderen Friedhöfen in Wien und Umgebung ausfindig zu machen, damit diese in Ehrengräber auf dem Zentralfriedhof verlegt werden konnten. Als eine der ersten Persönlichkeiten wurde in dem von Weiß erstellten „Gräberbuch“ Franz Freiherr von Uchatius eingetragen.

Im Laufe der Jahrzehnte kamen viele Ehrengräber hinzu, so dass auch die Kosten für die Grabstätten und deren Erhaltung stetig anwuchsen, was 1954 die Stadt Wien veranlasste, fortan zwischen Ehrengräbern und ehrenhalber gewidmeten Gräbern zu unterscheiden.

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