Bellaria Wien     >>

Bellaria Wien Ringstrasse
Bellaria Wien Ringstrasse
Bellaria Ringstrasse Parlament

<<     A-Z     >>

Bellaria (ital.: schöne, angenehme Luft) war im 18. Jahrhundert ein beliebter Name für repräsentative Architektur.
Die Zeiten der guten Luft sind vorbei. Heute ist die Bellaria Wien eine Ortsbezeichnung für das Gebiet Dr.-Karl-Renner-Ring/Bellariastraße. Hier endet die Straßenbahnlinie 49, der Autobus 48A. Die U3 hat eine Haltestelle „Volkstheater“. Die Bellaria bietet einen Blick auf die Ringstraße, auf das Naturhistorische Museum, auf den Heldenplatz, den Volksgarten. In letzterem gibt es auch eine Clubbing-Location und den Pavillon, ein Gartencafé mit abendlicher DJ-Musik, natürlich nur in der armen Jahreszeit.
Über die Bellaria Wien fahren sehr viele Fiaker mit Touristen.

Eine Fahrt mit dem Fiaker

Ihre Fahrt mit dem Fiaker beginnt auf dem Heldenplatz mit der Hofburg und den Reiterstandbildern von Prinz Eugen und Erzherzog Karl, führt durch das Burgtor, vorbei am Denkmal der Kaiserin Maria Theresia weiter entlang der Ringstraße, dem Parlament zum Burgtheater und dem Rathaus, dem Café Landtmann, dem Liebenberg Denkmal bis zur Universität, dann zum Schottentor mit der Votivkirche und dem sogenannten Jonas-Reindl und dann rechts abbiegend durch die Herrengasse, vorbei am Café Central und dem niederösterreichischen Landhaus und dem Hochhaus zum Michaelerplatz mit seinem Loos Haus und durch die Hofburg zum Ausgangspunkt auf dem Wiener Heldenplatz.
Der “Ring”
Die Ringstraße (Ring) umschließt den Inneren Bezirk Wiens an der Stelle der 1857 geschleiften Stadtmauern an 3 Seiten. Im Nordosten ist es der Kai entlang des Donaukanals. Es ergab sich die städtebauliche Möglichkeit der repräsentativen Verbauung der Basteien und des Glacis, also des freien Schussfeldes vor der ehemaligen Stadtmauer. Grundlage war eine moderne Konzeption des Städtebaus aufgrund des Bevölkerungsdrucks. In einem iinternationalen Wettbewerb siegten 1858 die 3 Projekte von L. C. F. Förster, A. Sicard von Sicardsburg, E. van der Nüll und F. Stache.

>>